SE2007

Der Strompreis steigt ständig

Jährlich steigende Strompreise veranlassen mittlerweile viele Verbraucher zu einem Wechsel des Stromanbieters. Trotz der teilweise äußerst günstigen Konditionen bleiben noch immer ca. 50% der Kunden ihrem Grundversorger treu, dabei kann sich ein Stromanbieter Preisvergleich durchaus lohnen.

Der Markt hat sich geöffnet

Der Strommarkt wurde geöffnet
Früher wurde die Stromversorgung ausschließlich durch staatliche Unternehmen sichergestellt, beziehungsweise zumindest staatlich kontrolliert. Die Grundversorger einer Region befanden sich damit in einer Monopolstellung, die Kunden hatten keine Alternativen, als ihren Strom dort zu beziehen. Den Impuls für eine Neuordnung gab die EU Binnenrichtline „Strom“ aus dem Jahr 1996, worauf hin der Strommarkt in Deutschland liberalisiert wurde. Monopole wurden aufgehoben und ein Wettbewerb zugelassen.

Die Zahl der Wechselwilligen steigt

Seit Einführung des Wettbewerbes sind mittlerweile nahezu 20 Jahre vergangen. Trotzdem beziehen ca. die Hälfte der Verbraucher ihren Strom weiterhin beim Grundversorger.

Warum ist das so?

Stromanbieter lassen sich schon jede Menge einfallen, um die Kunden zu einem Wechsel zu bewegen. Man kann davon durchaus profitieren, sollte jedoch die Angebote genau unter die Lupe nehmen.

E wie einfach

Einfach Strom
Stromverträge werden in der Regel für ein Jahr geschlossen. Kündigt man nicht rechtzeitig, verlängern sie sich jeweils um ein Jahr. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, einen Wechsel des Stromanbieters vorzunehmen, sollten Sie anhand Ihrer letzten Stromrechnung zunächst einmal Ihren Verbrauch feststellen und darüber hinaus prüfen, zu welchem Termin der alte Vertrag kündbar ist. Mit Ihrem letzten Jahresverbrauch können Sie nun die Preise der einzelnen Anbieter vergleichen und in den allermeisten Fällen direkt einen neuen Vertrag abschließen, sofern die Kündigungsfristen eingehalten werden können. Um alles weitere kümmert sich der neue Anbieter. So einfach es auch ist, es gibt ein paar Dinge, die Sie beim Stromvergleich unbedingt beachten sollten.

Sofortbonus vs. Neukundenbonus

Bonus nutzen!
Wenn man einen Stromanbieter Preisvergleich anstellt, stößt man unweigerlich auf die Begriffe „Neukundenbonus“ und „Sofortbonus“.

Sofortbonus bedeutet:

  • eine einmalige Prämie für einen Anbieterwechsel,
  • eine Auszahlung innerhalb von 6 bis 8 Wochen nach dem Wechsel,
  • eine Einrechnung in die monatlichen Kosten.

Beim Neukundenbonus wird etwas anders verfahren:

  • er ist auch bereits in den monatlichen Kosten enthalten,
  • er ist ebenfalls ein Einmalbetrag,
  • er wird jedoch und das ist das Entscheidende, erst nach einem vollen Belieferungsjahr

auf der Endrechnung gutgeschrieben.

Die Gefahr dabei: wird eine rechtzeitige Kündigung versäumt, verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr.

Ein weiteres Stichwort beim Stromanbieter Wechsel ist die garantierte Preisbindung. Dadurch verpflichtet sich der Anbieter, den Strompreis während der Bindung nicht zu erhöhen, allerdings in aller Regel nur für 1 Jahr. Eine Erhöhung ab dem 2. Jahr ist sehr wahrscheinlich.

Ohne Preisbindung oder einen der Boni kann sich der Strompreis ab dem 2. Jahr schnell wieder dem des Grundversorgers annähern, möglicherweise diesen sogar übersteigen.

Wer auf der ganz sicheren Seite sein und trotzdem von den attraktiven Konditionen profitieren möchte, wird seinen Anbieter tatsächlich jährlich wechseln müssen, um alle Vorteile in Anspruch nehmen zu können.

Das erfordert einerseits eine genaue Beobachtung der Preisentwicklung, aber auch die Beachtung und Einhaltung der Kündigungsfrist beim alten Anbieter. Ist man dazu bereit und in der Lage, kann man durchaus seine Kosten mit einem jährlichen Wechsel dauerhaft senken.

Keine andere Branche boomt zur Zeit so sehr wie die der IT. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Konferenzen rund um das Thema Softwareentwicklung wie Pilze aus dem Boden schießen. Entwickler und Entwicklerinnen können beinahe jedes Wochenende auf eine andere Konferenz fahren und sich über Neuheiten informieren oder mitmachen – auch in Deutschland.

Coden und Quatschen in Hamburg: code.talks

Die code.talks-Konferenz in Hamburg findet im Jahr 2017 am 28. und 29. September statt. Nach Angaben des Veranstalters handelt es sich um das "größte Klassentreffen der Entwicklerszene". Das Themenspektrum der diesjährigen Konferenz ist sehr breit. Es geht sowohl um Neuheiten in der Entwicklerszene, zum Beispiel in Bezug auf die Voice-Software Alexa, die von Amazon Echo genutzt wird, als auch um generelle Trends und Entwicklungen auf der Unternehmerebene. Neben vielen deutschsprachigen Rednern glänzt die diesjährige code.talks auch mit einigen internationalen Gast-Speakern, unter anderem von Google, GitHub und Zalando. Außerdem wird nicht nur geredet: In der Sektion "Tech-Entertainment" können sich Besucher an neuesten Gadgets wie Drohnen oder VR-Brillen ausprobieren.

Programmieren in Südbaden: x-celerate

Programmieren am Macbook
Anders als im Norden rund um Berlin und Hamburg ist der süddeutsche Raum bislang eher spärlich mit Software-Entwicklerkonferenzen ausgestattet. Das ändert sich mit der x-celerate in Freiburg – einer Softwaremesse rund um das Thema Infrastructure-as-Code und Continuous Delivery, die am 10. Oktober stattfindet. Damit ist dieses Branchentreffen absolut am Puls der Zeit: Beide Themenkomplexe gelten als äußerst zukunftsträchtig und könnten das Management von Datenzentren in den kommenden Jahren entscheidend prägen. Spannend bei der x-celerate ist vor allem, dass sie den Anspruch hat, nicht den Charakter einer Verkaufsveranstaltung zu haben, sondern die vorgestellten Produkte lediglich zu besprechen, weil sie sich bei Thema IT-Infrastruktur bewährt haben und am besten funktionieren.

Hauptsache sicher: heise devSec

Für IT-Spezialisten ist die Newsseite "heise.de" längst ein alter Hut. Vom 24. bis zum 27. Oktober veranstaltet das Portal eine Konferenz zum Thema Sicherheit bei der Softwareentwicklung. In Heidelberg kommen Programmierer und Software-Sicherheitsexperten zusammen, um über Schwachstellen beim Programmieren zu sprechen und Angriffsszenarien durchzuspielen. Die Teilnehmer sollen vor allem durch den Erfahrungsschatz der Experten lernen, wie sie sich gegen unerwartete oder unbekannte Angriffseventualitäten im Voraus schützen können. In Zeiten steigender Cyberkriminalität könnte diese Konferenz vor allem für Entwickler von sicherheitskritischer IT-Lösungen interessant sein.

Alles über SQL: Die SQLdays in München

Im München kommen bei den SQLdays vom 9. bis 12. Oktober die führenden Köpfe der deutschsprachigen SQL-Szene zusammen, um sich über Neuerungen bei der wohl wichtigsten und am weitesten verbreiteten Datenbanksprache auszutauschen. Neben den Vorträgen können sich die Besucher mit Sorgen und Nöten rund um ihre Datenbänke an die SQL-Therapeuten vor Ort wenden. Darüber hinaus gibt es hier sogar eine SQL-Singlebörse – die wohl einzige ihrer Art in Deutschland.

Software auf CD
Die Software hat von ihren Ursprüngen bis heute einen weiten Weg zurückgelegt. Aus einfachen Anwendungen wurden komplexe Systeme, die heute eine Unzahl an Funktionen erfüllen. Dies nicht mehr nur auf dem PC, sondern auch auf vielen anderen Endgeräten. Doch was sind die Softwaretrends für das kommende Jahr 2018? Welche bedeutenden Schritte werden hier folgen, sodass vielleicht wieder einmal Barrieren eingerissen und neue Ufer erschlossen werden können.

Weiterhin die oberste Relevanz

An erster Stelle aller Entwicklungen wird auch im Jahr 2018 wieder die Konnektivität der Software-Produkte stehen. Besonders die Smart-Home-Technologie stellt hierbei eine wesentliche Entwicklung dar, denn durch sie werden Gebäude immer intelligenter und die Steuerung diverser Geräte mehr als vereinfacht. Die Verbindung von Smartphones per App zum eigenen Heim wird es in Zukunft erlauben, alle Funktionen auch von unterwegs aus zu steuern. Alles was bisher in diesem Rahmen entwickelt wurde, ist wohl nur ein Auftakt für das, was die Programmierer im nächsten Jahr veröffentlichen werden. Dies betrifft auch Fahrzeuge, denn hier soll, wenn es nach dem Willen der Entwickler geht, im kommenden Jahr eine stabile Internetverbindung möglich sein, die softwareseitig dann ein vollständiges Entertainment-Paket liefern.

Schnittstellen werden kommen

Schnittstelle für Software
In dem erwähnten Zusammenhang müssen aber auch immer mehr APIs - Schnittstellen zu Programmierung - her, um eine Verbindung zu allen diesen Systemen zu schaffen. Hier geht es aber auch darum, eine Abgrenzung zwischen den Inhalten der Seiten im Netz und den Apps der Smartphones und der eigentlich darunter arbeitenden Software zu schaffen. Das Prinzip nennt sich Echtzeit-Aktualisierung, mit welcher dem Nutzer, ohne dass er merkt, neue Inhalte zur Verfügung gestellt werden können. Ein Neuladen der der Seite oder eine Aktualisierung der App ist dann nicht mehr erforderlich, denn die eigentliche Schnittstelle ist vom eigentlichen Userinterface abgekoppelt. Hierdurch werden ganz neue Arten von Software möglich, die nicht mehr auf Updates oder selbst zu installierende Ergänzungen warten muss.

Unbegrenzt Surfen

Auch für Smartphone-Kunden wird eine neue Ära anbrechen, denn es sollen Technologien auf den Markt gebracht werden, die auf Softwarebasis dafür sorgen, dass ein unbegrenztes Surfen im Internet auch über das Handy möglich wird. Hierzu werden neue Vectoring- und Kompressions-Technologien entwickelt, die den Datentransfer besser managen und somit den Traffic deutlich reduzieren, selbst dann, wenn Videos in HD geschaut werden. Dies könnte dann langfristig dazu führen, dass endlich die Beschränkungen für den Traffic beim mobilen Surfen wegfallen. Auch dies würde zu einem völlig neuen Zeitalter führen, dass den Grad der Kommunikationsdichte noch einmal deutlich erhöht.

Und nun die Zukunft der Arbeit

Auch auf dem Arbeitsmarkt haben sich einige Dinge getan, oder besser es wird viel geschehen. Neue Plattformen im Netz sollen dafür sorgen, dass noch mehr Menschen aus dem Homeoffice heraus arbeiten können. Hier sollen Steuerprozesse und Managementtools über das Internet zur Verfügung gestellt werden. Auf diese Weise könnten selbst Ingenieure von heimischen Schreibtisch aus ihre Tätigkeit verrichten und Anlagen kontrollieren, die tausende von Kilometern entfernt sind. Dieses System kann auch auf andere Prozesse übertragen werden, sodass hier eine enorme Bandbreite an Möglichkeiten entsteht, die bisher nur aus futuristischen Filmen bekannt werden.

Allein diese wenigen Beispiele zeigen, was im nächsten Jahr schon möglich sein soll. Ob und in welcher Form diese Entwicklungen kommen werden bleibt noch offen, aber das Potenzial für die Zukunft ist gewaltig.